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Kokosöl zum Braten

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Kokosöl zum Braten – Eine Bereicherung für die Küche oder überbewertet?

In der Küche verwenden die Menschen zum Braten Margarine oder Butter, auch Fette und Pflanzenöle sind beliebte Produkte. In den letzten Jahren haben viele Personen das Kokosöl zum Braten für sich entdeckt. Die Verkaufszahlen schnellten nach oben, weil hier ein großer Anteil von mittelkettigen Fettsäuren vorhanden ist. Auch die Laurinsäure ist vorteilhaft für den Körper. Durch das gutartige Cholesterin werden Fettablagerungen in den Adern verhindert. Das Ergebnis ist, es kommt zu weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Menschen beschäftigen sich heutzutage immer mehr mit dem Thema: „Gesunde Ernährung.“ In diesem Zusammenhang sind sie auch auf das Kokosöl zum Braten gestoßen.

Auf der Kokospalme wächst die Kokosfrucht und daraus wird das Kokosöl gewonnen. Damit sich das Kokosöl zum Braten eignet, sind zuvor noch weitere Verarbeitungsschritte notwendig. So wird die Kokosnuss bei der industriellen Verarbeitung für längere Zeit gelagert, bevor das Fruchtfleisch erhitzt und gepresst wird. Durch diesen Vorgang gehen einige gesunde Inhaltsstoffe verloren. Bei der industriellen Herstellung ist eine Kaltpressung in der Regel nicht üblich. Neben dem Raffinieren wird das Öl zusätzlich gebleicht und desodoriert. Am Ende kommt ein Kokosöl von minderer Qualität heraus.

Bei einer Kaltpressung wird das Kokosöl zum Braten wesentlich schonender gewonnen. Immer mehr Köche achten auf eine biologische Herstellung, da Geschmack und Qualität erheblich besser sind. Allerdings sind die Kosten beim Einkauf etwas höher. Bei der biologischen Art der Herstellung wird auf chemische Zusätze verzichtet. Durch dieses Verfahren bleiben die natürlichen Substanzen aus der Kokosnuss besser erhalten. Sofort nach der Kaltpressung und der notwendigen Filterung wird das Öl in entsprechende Gläser abgefüllt. Der Kunde bekommt eine hygienisch einwandfreie Ware.

Die Vorteile von Kokosöl beim Braten oder Kochen

Kokosöl zum Braten oder Kochen eignet sich wegen seiner Hitzebeständigkeit sehr gut. Der Rauchpunkt bei Kokosöl liegt bei etwa 200 Grad. Außerdem ist das Öl geschmacksneutral. Trotzdem ist beim Arbeiten in der Küche einiges zu beachten. Das Kokosöl darf nicht mit anderen Fetten gemischt werden.

Das Kokosöl hat sein Schattendasein verloren und wird sogar als Wundermittel bezeichnet. Das Öl ist besonders gesund und hilft sogar beim Abnehmen, worauf viele Promis schwören. Dieser Hype hat dazu geführt, dass Kokosöl in jedem Supermarkt oder Drogerien zu finden ist. Trotzdem gibt es Kritiker, welche vor diesem Lebensmittel warnen. Der Grund sind die gesättigten Fettsäuren. Diese kann der Körper des Menschen weniger gut verarbeiten. Es besteht der Verdacht, dass der Cholesterinspiegel erhöht wird, wodurch Herz und die Blutgefäße geschädigt werden könnten. Einige der Wissenschaftler empfehlen deshalb, lieber pflanzliche Öle mit ungesättigten Fetten in der Küche zu verarbeiten.

Was Studien zu dem Thema sagen…

Allerdings gibt es zahlreiche Studien, welche es sich dieser Meinung nicht so einfach anschließen. In tierischen Produkten stecken wesentlich mehr gesättigte Fette als im Öl der Kokosfrüchte. So sind die Experten am Ende zu folgender Meinung gekommen. Ein Wundermittel, wie in verschiedenen Berichten zu lesen war, ist Kokosöl leider nicht. Auf der anderen Seite ist es auch nicht so schädlich für die Gesundheit, wie einige Experten in ihren Ausführungen beschreiben. Ein ausgewogener Umgang mit jedem Lebensmittel ist für jeden Menschen die beste Medizin. Ein gesundes Mittelmaß zwischen Fleisch, Wurst Obst und den verschiedensten Ölen bereichert einfach unseren Speiseplan.