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Kokosöl Inhaltsstoffe

Kokosnüsse lassen sich frisch, getrocknet und auch gepresst verzehren. In jedem Fall sind sie sehr nährstoffreich. Spannend ist, dass sich der Mensch, wie auch von Avocado und Banane, ausschließlich über einen längeren Zeitraum nur von Kokosnüssen ernähren könnte … so gesund, sind die kleinen exotischen Nüsse, mit dem flüssigen Kern und der haarigen Schale. Daher gilt Kokosöl auch als der neue Geheimtipp, sich jung, schlank und frisch zu halten. Manche Stars und Sternchen aus Hollywood, verkünden bereits, dass sie ohne das Kokosöl keinen Tag mehr leben könnten. Der Trend zum Kokoswasser hat sich in den USA jedenfalls erfolgreich etabliert. Denn das Wasser der Kokosnuss verspricht gesund und schlank zu machen. Durch Ernährungswissenschaftler belegt ist der Fettverbrennungs- und Abnehmfaktor des Kokoswasser jedoch nicht.

Wir aber wollen nicht über das Wasser der Kokosnuss debattieren, sondern uns fragen, welche Kokosöl Inhaltsstoffe es so gut mit uns und unserem Körper meinen, dass es das Kokosöl als gesunder Geheimtipp geschafft hat, sich einen Namen zu machen. Als Kokosöl wird das pflanzliche Öl, das aus der Frucht, also der Nuss, der Kokospalme gewonnen wird, bezeichnet. Wie das Kokosöl gewonnen wird? Indem die getrockneten und zerkleinerten Stücke des Fruchtfleisches der Kokosnuss in einer Ölmühle gepresst werden. Der wichtigste Inhaltsstoff, der bei der Kokosnuss-Ölpressung gewonnen wird, sind die Triglyceride, die in gesättigten Fettsäuren gebunden sind. Das Kokosöl besteht zu 99% aus eben diesen gesättigten Fettsäuren. Darüber hinaus enthält das Kokosöl auch zahlreiche Mineralien, Spurenelemente, Vitamine sowie Aminosäuren. Doch dazu im Folgenden ausführlicher mehr.

Neben den bereits aufgeführten Elementen ist besonders das Spurenelement Eisen und das Vitamin E hervorzuheben. Eisen wird vornehmlich zur Herstellung von Hämoglobin in unserem Organismus verwendet. Dieses bindet auf natürliche Weise Sauerstoff an sich. Es sind dabei die roten Blutkörperchen in unserem Organismus, die den Transport des Sauerstoffs durch unseren Blutkreislauf übernehmen. Dafür benötigt unser Körper Eisen, das ihm durch das Kokosöl zusätzlich geliefert wird. Zudem hilft das Eisen bei der Synthese einiger essentieller Enzyme. Auch ist Eisen wesentlich am Aufbau und Wachstum der Zell- sowie Mikroorganismen beteiligt. Schließlich hilft es die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken und den Körper effektiv dabei zu unterstützen sich gegen körperfremde Substanzen zur Wehr zu setzen.
Vitamin E hingegen besitzt eine antioxidative Wirkung auf unseren Körper. Dabei wird vor allem die Reinheit des Sauerstoffs vor schädlichen Einflüssen geschützt. Dabei fungiert es wie ein natürliches Rostschutzmittel in den Zellen und schützt diese vor freien Radikalen.
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Die Zusammensetzung vom beliebten Kokosöl

Grundsätzlich sind die Kokosöl Inhaltsstoffe sehr vielfältig und daher auch vielseitig gesundheitsfördernd. Einige dieser Inhaltsstoffe deaktivieren Pilze, Viren und Bakterien und zwar aufgrund ihrer antimikrobiellen Wirkung. Gleichzeitig enthält das Kokosöl Inhaltsstoffe, die sich pflegend auf Haut und Haare auswirken. Kokosöl ist eben auch ein gutes Pflegeprodukt.

Grundsätzlich bestehen die Kokosöl Inhaltsstoffe aus Säureketten. Diese setzen sich wie folg zusammen:

(1) Laurinsäure ist zwischen 44 und 52 % enthalten. Sie ist die prozentual größte Säuregruppe. Laurinsäure wirkt bewiesenermaßen gegen Herpes und ähnlich verwandten Pilzen und Viren. Von unserem Körper aufgenommen, wird sie gespalten und wirklich vornehmlich in Form des Monolaurins weiter. Monolaurin ist vor allem gegen Grippe- und Herpesviren wirksam.

(2) Es folgt mit 13 bis 19 % die Myristinsäure.

(3) Caprinsäure (6-10%) belegt mit der (4) Palminsäure (8-11%) und der (5) Caprylsäure (5-9%) den dritten Platz. Caprinsäure wirkt besonders gegen Viren und auch Bakterien; auch hier wieder gegen Herpesviren, aber auch gegen Chlamydien.

Ebenfalls enthalten ist mit 1 bis 3 Prozent die (6) Stearinsäure.

Zudem enthält das Kokosöl einfache, ungesättigte Ölsäure und mehrfach gesättigte Linolsäure. Ebenfalls sind mittelkettige Fettsäuren einer der zentralen Kokosöl Inhaltsstoffe. Sie wirken besonders effektiv auf die Außenhülle von Viren und lösen diese auf. So werden Bakterien und Viren wirkungsvoll zerstört und ihre Fähigkeit sich fortzupflanzen wird unterbunden. Statt weiteren Schaden anzurichten, werden die zerstörten Viren und Bakterien vom Organismus als Abfallprodukte aus unserm Körper transportiert. Es sind aber nicht alle Viren, die eine Außenhülle besitzen, die auf die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöl reagieren und durch diese vernichtet werden. Welche Viren sind es, die über diese spezielle Außenhülle verfügen? Auf den Punkt gebracht? Herpes-Simplex-1-Virus, Cytomegalovirus, HI-Virus, Vesicuar-Stomatitis-Virus, Masernvirus und Visna-Virus. Doch Abwehr gegen Viren ist die eine Sache, die die Kokosöl Inhaltsstoffe leisten. Sie können noch einiges mehr. So besitzen die Kokosöl Inhaltsstoffe auch antimykotische Eigenschafen und wirkt nachweislich gegen Hefepilze, ihre Entstehung und Vermehrung. Dafür sorgen übrigens die Kokosöl Inhaltsstoffe Laurinsäure und Caprinsäure. Beide Säuregruppen wirken effektiv gegen mindestens drei Pilzstämme und kann hier äußerlich wie auch innerlich eingesetzt werden.
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Die vielfältigen Eigenschaften der Inhaltsstoffe

Grundsätzlich werden den Kokosöl Inhaltsstoffe vielfältige Eigenschaften nachgesagt, die gesundheitsförderlich sind. Die Kokosöl Inhaltsstoffe wirken antibakteriell, antiviral und antimykotisch. Zudem stärkt es nachweislich unser Immunsystem und wirkt sich pflegend und schonend auf Haut und Haare aus. Darüber hinaus werden auch unsere Körperfett-Werte reguliert und in normale Bahnen gelenkt. Nochmal auf den Punkt gebracht. Was bewirken die Kokosöl Inhaltstoffe in unserem Organismus?

Sie wirken auf unser Immunsystem … und zwar hier vor allem die Laurinsäure, die in unserem Körper in Monolaurin gespalten wird. Dieses Monolaurin schützt uns gegen Viren, Bakterien und Pilze, Dann wird auch noch unser Immunsystem gestärkt.

Sie wirken auch auf unser Gehirn … und zwar sind es hier die mittelkettigen Fettsäuren, die von unserem Gehirn als Energiequelle genutzt werden. Aber erst, nachdem sie zu Ketonen in der Leber umgewandelt wurden. Kokosöl ist damit ein schneller Energielieferant für unser Gehirn.

Sie wirken ebenfalls auf unser Herz-Kreislauf-System … und zwar sind es hier die ungesättigten Fettsäuren des Kokosöls, die gegen erhöhte Cholesterinwerte kämpfen und unseren LDL-Cholesterinwert niedrig alten. Außerdem werden Gefäßwände, die beschädigt sind auch durch diese Fettsäuren repariert.

Sie wirken ebenfalls auf unsere Haut … denn das Kokosöl liefert uns Feuchtigkeit und macht unsere Haut besonders sanft und geschmeidig. Wird das Öl äußerlich angewandt, so wirken die Kokosöl Inhaltsstoffe gegen Schuppenflechte, Ekzeme und Akne wie auch gegen Neurodermitis.

Sie wirken auch auf unsere Haare und zwar indem das Kokosöl regelmäßig in unsere Kopfhaut einmassiert wird. So wird unser Haarwachstum auf natürliche Art und Weise angeregt, der Schuppenbildung wird vorgebeugt und Haarschäden werden repariert.

Sie wirken auch gesund auf Zähne und unser Zahnfleisch … und zwar weil es Keime tötet und somit gegen Karies und auch Parodontitis wirkt.